Katja Hoffmann berät Sie

Seit Jahren arbeite ich in der pädagogisch-therapeutischen Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Autismus Spektrum sowie mit Handicap. In diesem Setting berate und begleite ich Familien, Angehörige und Geschwister sowie Kitas, Schulen, Therapeuten und Pädagogen der Netzwerke. Ich wirkte in einem Forschungsprojekt mit. Es hat sich mit den älterwerdenden Eltern beschäftigt. Deren erwachsene Söhne und Töchter mit Handicap wohnten noch zu Hause. Gemeinsam mit diesen Familien haben wir Perspektiven für die Zukunft entwickelt.  

 

Mit viel Einfühlungsvermögen und Respekt für Ihren Lebensalltag widme ich mich Ihren Fragen und Themen.

Heilpädagogische Ausbildung und Berufslaufbahn

Katja Hoffmann, www.deine-heilpädagogin.de

Meine berufliche Laufbahn begann vor meinem späten Abitur mit der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Nach dem Abitur habe ich Heilpädagogik studiert und mit einem Bachelor erfolgreich abgeschlossen.

 

In meiner heilpädagogischen Berufslaufbahn habe ich mit Menschen jeden Alters zusammengearbeitet. Ich habe sie in ihrer Entwicklung und Entfaltung unterstützt und therapeutisch begleitet. Die Familien habe ich beraten und Übungen zu alternativen Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten angeboten. Das Besondere meiner Tätigkeiten: in jedem Familiensystem gab es mindestens eine Person mit besonderem Entwicklungsbedarf. Unter anderem habe ich über mehrere Jahre eine Familie mit einem Kind im Grundschulalter mit schwerstmehrfacher Behinderung begleitet, unterstützt und im häuslichen Bereich beraten.

 

Der Bereich des Autismus-Spektrums interessiert mich in diesem Zusammenhang sehr. In den letzten Jahren bis heute arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen im Autismus Spektrum, ihren Familien und sozialen Netzwerken zusammen. Der Schwerpunkt liegt hier vor allem auf der therapeutisch-pädagogischen Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen. Begonnen habe ich meine heilpädagogische Tätigkeit in diesem Bereich als Einzelfallhelferin im direkten Familienumfeld mit Kindern im Autismus Spektrum. Um auch fachlich fundiert arbeiten zu können, habe ich eine Weiterbildung zur "Fachbetreuerin Autismus" im Paritätischen Bildungswerk, Potsdam absolviert.

 

In einem sogenannten partizipativen Forschungsprojekt, in dem ich vor dieser Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war, ging es um die älter werdenden Eltern von erwachsenen Angehörigen mit zum Teil ausgeprägtem Handicap zuhause. Der Schwerpunkt lag hier auf der engen Zusammenarbeit mit den Eltern. Das Forschungsteam widmete sich vor allem zwei Aufgaben. Es interviewte die Familien und insbesondere die Eltern zu ihrer Biografie und Lebenssituation. Anschließendunterstützte und begleitete das Team die Familien in der Entwicklung von Perspektiven für die Zukunft. Es hat sich aus diesem Forschungsprojekt heraus eine Selbsthilfegruppe für die Eltern entwickelt, die bis heute Bestand hat. Die Eltern tauschen sich erfolgreich zu gemeinsam vereinbarten Themen aus und lassen sich gegebenenfalls von eingeladenen Fachleuten schulen.

 

In meiner Bachelor-Thesis arbeitete ich in Interviewform mit Erwachsenen mit geistiger Behinderung zusammen. Sie lebten in verschiedenen Wohneinrichtungen wie einer stationären Wohngruppe und in einer Anlage für Betreutes Einzelwohnen. In Gesprächskreisen ermittelte ich, wie sich die erwachsenen Menschen in einer betreuten Wohneinrichtung ihren Ruhestand einmal vorstellen. Hierbei ging es also um die Interessen und Belange von erwachsenen Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

 

Zur Zeit befinde ich mich in der Weiterbildung zur systemischen und lösungsorientierten Therapeutin. Mit Hilfe dieser Weiterbildung kann ich einen sehr viel umfassenderen Blick auf Familienstrukturen und die Belange von Einzelpersonen in ihrem sozialen Netzwerk nehmen. Dazu ist es nicht nötig, dass ich mir einen Überblick über aktuelle Diagnosen verschaffe. Stattdessen nehme ich einen lösungsfokussierten und ressourcenorientierten Blickwinkel ein.